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Lieber Tölpel, von Dir aus, am Landratsamt, gleich ums Eck waren wir schon am Stephansdom,von einem der Türme Du ja heruntergefallen sein sollst, gehen wir durch unsere Gässchen zur Hängebrücke und über die Donau, zu unserer Burg. Die Aussicht wird mit jeder Stufe phantastischer. Fast sind wir beim Aufstieg eins mit deinem Spruch, „Von Passaus Dom fiel ich herunter wobei mein schöner Leib zerbrach, trotzdem kreuzwohlauf und munter und nur im Kopf noch etwas schwach.“ Hochoben genießen wir die Aussicht auf die 3 Flüsse und sind nun auf der Trutzburg und Residenz der Fürstbischöfe seit 1219. Nicht umsonst hieß es von der sagenhaften Burg,“ wer die Burg Oberhaus besitzt, dem gehört die Stadt Passau.“ Sowohl Passauer Bürger als auch die Böhmen und Österreicher die Ihren Kandidaten auf den Passauer Bischofsstuhl verhelfen wollten, mußten dies leidvoll erfahren. Es ging hoch her auf der Burg. Anfang des 18 J. ließ man sich genussvoll Austern in Fässern aus Venedig einschiffen, der sagenhafte Eiltransport dauerte 12 Tage, ein Faß hatte den Wert eines ungarischen Mastochsen. Schlechter ging es den Gefangenen, so z.B den Amish People, die man 1526 einkerkern ließ. Diejenigen die entkamen singen heute noch die in Passau komponierten Kirchenlieder. Eine Strophe davon heisst : „das Lied ist worden sungen zu Passau in dem Schloß, da haben wir gerungen mit Kreuz und Trübsal groß.“ Einige von Ihnen besuchen noch heute die sagenhaft grausame Folterstätte. Nach der Burgbesichtigung gingen wir oben dem Rennweg entlang, bis Hausnummer 23 a, hier geht es bereits hinunter nach Hals. Eine atemberaubende Sicht auf die Burgruine und die umliegenden Ortschaften liegt vor uns.In Hals kommen wir gegenüber dem Pranger und früheren Rathaus neben der Kirche an.Natürlich gehen wir direkt auf die Burgruine,die auf einem Felsmassiv hoch über der Ilzer Schleife thront. Die sagenhaften Reichtümer erlangten die Grafen mit Salzhandel, Perlfischerei und Holzhandel sogar bis Wien . Die sagenhaften Halser Hexen versuchen noch heute die Dämonen der gesamten Gegend auszutreiben. Nach dem letzten Brand von 1663 wurde die Burg nicht mehr aufgebaut. Natürlich gehen wir dem traumhaften Fußweg der Ilz entlang flußaufwärts bis zur sagenhaften Triftsperre. Das Holz gelangte von hier bis nach Wien. Die Holzknechte feierten dort wüste Triftfeste. Die Halser Hexen und die Triftknechte sind eng verbunden. Der Stollen wurde für die Trift von den tapferen, unerschrockenen und wasserfesten Holzknechten getrieben, und ist bis heute sagenhaft schaurig finster, auch von Nichthexen und Nichtnixen zu begehen. Der Rückweg erfolgte auf der anderen Ilzschleife .Dort ist die Flußlanschaft der Jahre 2002/2003 sagenhaft schön. Natürlich haben die tapferen Holzknechte Ihre Ritterspiele wie Sautrogrennen, Fischerstechen und Zillenrennen am Haferlfest noch heute Wir treten den Rückweg an und merken daß wir uns im Jahr 2009 befinden, an einem Montag war in 9 Ausflugslokalen Ruhetag und nichts zu erhalten. Hätten wir nur den Pasauer Schutzzauber benutzt und den sagenhften Zeddel geschluckt, hätten wir vielleicht für die angebotenen € 5,00 ein Glas Leitungswasser bekommen,statt dessen können wir dem geschundenen Passauer Wolf bei diesem Gastgebern auch etwas abringen. Achtung dieser Weg oben entlang ist viel schöner als 2x unten |


